Weihnachten ist vorbei – Tinkerbelle hat immer noch genug zu tun

Weihnachten ist vorbei – Tinkerbelle hat immer noch genug zu tun

Als ich im Dezember 2019 im Rahmen meiner AI for Business Community ein Meetup inkl. Chatbot Workshop in Berlin angeboten habe, hatte ich das grosse Glück Oliver Oest von Tinkerbelle Advertising kennen zu lernen und konnte ihn sogar sehr schnell für das Thema “Chatbot” begeistern.

Nach gut 2 Stunden Chatbot-Workshop zusammen mit Urs Mäder, Patrick Hummel und Samuel Marti von aiaibot hatte Oliver den Nutzen und Sinn von Chatbots verstanden und wusste, wie er die neue Technologie erfolgreich für seine Werbeagentur einsetzten sollte.

Mit wenig Aufwand und viel Kreativität grosse Erfolge erzielen – das ist das Erfolgsrezept von Tinkerbelle.

Die Werbeagentur möchte von ihrer Zielgruppe als innovativ, humorvoll und nah am Kunden wahrgenommen werden. Tinkerbelle ist immer

Dazu hat das Unternehmen mit der Chatbot-Plattform aiaibot.com passend zur Weihnachtszeit einen kleinen lustigen Adventschatbot auf Ihrer Website veröffentlicht.

Die Zielgruppe der Agentur sind aus der Welt von Marketing und Medien, in der sich ja gern geduzt wird und nutzt eher einfache beziehungsweise informelle Sprache.
So spricht auch der Bot die Website-Besucher direkt an und fragt, was sie suchen.

Gibt ein User nun ein, dass er auf der Suche nach Geschenken ist und auch sehr brav war, also ein Geschenk wirklich verdient hat, wird er auf den neusten und lustigen Blog-Artikel der Werbeagentur geleitet.
Natürlich sind auf der Landigpage des Blog-Artikels weitere Call-To-Action platziert, die dem User die Möglichkeit geben, mit der Agentur in Kontakt zu treten.

Gibt ein User an, dass er nicht brav war, bekommt er ein passendes GIF (Bewegtbild) angezeigt, welches den Finger hebt und als eine Art Verwarnung dienen soll.

Das primäre Ziel des Chatbots ist es, Kunden beim Agentur-Sceening zu einer ersten, gut gelaunten Interaktion zu motivieren. Dies ist auch wiederholt gelungen. Der Bot spricht die Websitebesucher direkt an und verwickelt sie in ein Gespräch. Die Verweildauer der Nutzer auf der Webseite steigt dadurch sofort an. Die Zielgruppe fängt an sich mit der Agentur und deren Projekten und Angeboten zu beschäftigen. Es kommt sofort zu einer stärkeren Bindung beziehungsweise zum Aufbau einer Beziehung. Dies hilft, wenn es um den Entscheid der passenden Werbeagentur geht. Tinkerbelle hat beobachtet, dass Neukundengespräche auf einer anderen, weil vertrauteren Ebene stattfinden. Noch ein weiterer Effekt wurde deutlich: Einige Chatbot-Benutzer machen Screenshots des Bots und veröffentlichen diese auf Facebook und somit wird die Reichweite gleich nochmal gesteigert.

 

Die Agentur wollte sich als innovativ, kreativ und lustig platzieren. Auch dies ist ihr gelungen.Dass die Agentur sich mit seinen Chatbot-Storylines einen Innovationsvorteil ertextet hat, ist nicht nur aus Neugeschäftsgesprächen deutlich geworden: Zusätzlich hat die Zahl der Initiativbewerbungen seit Einführung des Chatbots messbar zugenommen.

Der Bot ist den Leuten in Erinnerung geblieben und auch nach der Weihnachtszeit, hat das Team von Tinkerbelle noch weiteres Interesse zur Kontaktaufnahme aufgrund des kleinen lustigen Chatbots wecken können.

Der Aufwand, den Tinkerbelle mit diesem Chatbot hatte war sehr gering, der Erfolg riesig. In nur wenigen Stunden stand das Konzept für den Chatbot. Es war klar, dass der Bot lustig und einfach sein soll. Es wurde festgelegt, dass der Bot durch Emojis angereichert werden sollte. Die Inhalte, welche in Form eines Dialogbaums erstellt wurden, waren ebenfalls in wenigen Stunden geschrieben.

Das Team hat sich bewusst gegen den Einsatz von Freitext entschieden. Sie möchten dem User das Antworten so einfach und schnell wie möglich gestalten. User können daher jeweils zwischen zwei bis drei Schnellantwortbutton auswählen. Dies hat zwei Vorteile. Zum einen wird den Usern beim Antworten geholfen. Sie müssen also nicht überlegen, was sie antworten sollten und müssen ihre Frage auch nicht selbst eintippen. Dies spart Zeit. Vor allem, in der Weihnachtszeit, wo die meisten Leute ohnehin im Weihnachtsstress sind. Zum anderen kann es so nicht zu Missverstädnnissen kommen. Dank der Buttons werden Nutzer nur das fragen, was der Bot ohnehin schon kennt und kann somit immer antworten.

Für einen solchen einfachen und kleinen Usecase eignen sich zur Umsetzung fertige Chatbots Tools, bei denen man via Drag und Drop Dialoge definieren kann und den Chatbot anschliessend mittels einem Plugin auf der gewünschten Website hinzufügen kann.
Tinkerbelle hat sich für die Umsetzung für das einfachen und intuitiven Tool, aiaibot.com, entschieden. Nach nur wenigen Stunden war der erste Prototyp fertig und konnte vom Team und langjährigen Kunden, zu denen ein freundschaftlich-persönliches Vertrauensverhältnis besteht, getestet werden. Beim Testing wurde zunächst geprüft, das alle definierten Dialoge, wie gewünscht im Chatbot integriert sind, dass alle Verlinkungen stimmen und die Media-Inhalte funktionieren. Bei den Tests der Tinkerbelle Zielgruppe wurde mittels kurzen qualitativen Befragungen sicher gestellt, dass der Chatbot nicht zu lustig und nicht zu aufdringlich auf die Homepagebesucher wirkt, sondern genau das richtige Mass an Humor und Extrovertiertheit besitzt.
Aiaibot hat ein Analytics Tool integriert. So konnte das Team von Tinkerbelle den Erfolg des Chatbots ständig im Auge behalten und hat am Anfang auch noch einzelne Anpassungen vorgenommen.

Tinkerbelle ist ein erfolgreiches Beispiel dafür, dass Chatbots nicht immer komplex sein müssen und auch gar nicht viel wissen müssen beziehungsweise keine grosse Content-Bibliothek benötigen.

Im Gegenteil in diesem Fall liegt der Erfolg in der Kürze und Einfachheit des Bots.
Die Website-Besucher von Tinkerbelle haben zwischen dem Weihnachtsstress keine Zeit für lange Konversationen mit einem Chatbot. Für eine kurze Aufmunterung, hier sogar mit vielen Emojis, sind sie aber zu haben.
Der Chatbot wurde nach Weihnachten zunächst wieder pausiert.
Aufgrund der grossen Nachfrage nach diesem lustigen Bot, hat das Unternehmen anschliessend einen weiteren Chatbot auf der Website lanciert, welcher die Webseitenbesucher ohne die Weihnachtsstory, aber dennoch auf lustige und einfache Art und Weise auf der Website halten soll und zu einem Abschluss motivieren soll, integriert.
Das Prinzip ist wieder das gleiche. Einfach, lustig, innovativ, humorvoll und zielorientiert. Zurzeit arbeiten die Berliner sogar an einer neuen Umsetzungsidee, denn die neue Bewertungs- und Abstimmungsfunktion im aiaibot Tool hat sie auf kreative Gedanken gebracht. Tinkerbelle ist also offenbar echt auf den Bot gekommen.

 

Für weitere Fragen zu diesem Usecase stehe ich Ihnen natürlich gern zu Verfügung. Und ich helfe Ihnen auch gern einen ähnlichen Chatbot-Erfolg zu erzielen.
Nehmen Sie am besten direkt Kontakt mit mir auf. Hier gehts zu meiner Kontakt-Seite.

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